Auftakt »Friends meet Friends«

Die IBA’27 zu Gast bei den Freunden des Kunstmuseums Stuttgart

Unter dem Motto »Die IBA’27 zu Gast bei den Freunden des Kunstmuseums Stuttgart e.V.« war die IBA’27 am 1. April 2026 ins Kunstmuseum eingeladen. Es war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe »Friends meet Friends« des IBA’27 Friends e.V..

Der Vorstandsvorsitzende der Freunde des Kunstmuseums e.V., Dr. Henrik Huydts, begrüßte die rund 50 Gäste, die der Einladung gefolgt sind und sich über die IBA’27 informieren wollten. Museumsdirektorin Dr. Ulrike Gross freute sich ebenso über die zahlreichen Mitglieder des IBA’27 Friends e.V. und stellte während der Begrüßung ihr Haus kurz vor.

Im Mittelpunkt stand anschließend der Vortrag von Dr. Gabriele König, Geschäftsführerin der IBA’27.
Sie merkte zu Beginn an, dass die zentrale Fragestellung der IBA’27, »Wie wollen wir in Zukunft wohnen, arbeiten, leben?« jeden von uns angeht und plädierte für Offenheit und Weitblick in der Auseinandersetzung mit diesem existentiellen Thema. In ihrer Präsentation nahm sie die Gäste mit auf eine inspirierende Zeitreise: von der Avantgarde des Bauens 1927 bis zur Vision eines nachhaltigen, flexiblen und sozialen Bauens 2027.

Ausgangspunkt war der legendäre Weissenhof in Stuttgart – Sinnbild der Moderne und heute Startpunkt für die IBA’27. Unter dem Motto »Um Bauen!« wird das IBA-Ausstellungsjahr mit seinen Projekten zeigen, dass radikal neues Denken nicht immer Abriss bedeutet. Es geht um kluges Weiterbauen, Re-Use, neue Materialien und gemeinschaftliche Ideen, die unsere Städte resilienter und lebenswerter machen.

Dr. Gabriele König stellte exemplarisch einige Projekte in der Region – von der Neckarspinnerei in Wendlingen über das mobile Hallenbad »AQUABOX« bis hin zum nachhaltigen Bürogebäude »ZERO.« – vor. Sie zeigte den Gästen damit beispielhaft, wie vielfältig die Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit aussehen können. Gebäude aus Holzmodulen, rückbaubare Konstruktionen, neue Wohnformen und Quartiere, die Mobilität, Arbeit und Freizeit zusammendenken – all das steht exemplarisch für die Zukunft des Bauens.

Dabei machte die IBA’27-Geschäftsführerin klar: Die IBA’27 ist keine klassische Ausstellung – sie ist ein Prozess. Ein zehnjähriges Experimentierfeld, das noch weit über das Jahr 2027 hinaus wirken wird. Denn »Um Bauen« heißt nichts weniger als: unsere gebaute Welt neu zu denken. Beim anschließenden Podiumsgespräch mit Dr. Ulrike Groos wurden einige Themen noch vertiefend diskutiert und erläutert. Alles in allem eine sehr gelungene Pilotveranstaltung von »Friends meet Friends«.

Herzlichen Dank an die Freunde des Kunstmuseums für die Einladung und den gelungenen, interessanten Abend!

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